Der Lebensweg Weblog

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Lohnt das Leben überhaupt noch?

Geschrieben von roberthecht - 31 Januar 09

Gott erschuf den Esel und sagte zu ihm: “Du bist ein Esel. Du wirst unentwegt von morgens bis abends arbeiten und schwere Sachen auf dem Rücken tragen. Du wirst Gras fressen und wenig  intelligent sein. Und du wirst fünfzig Jahre leben.”esel 

 Darauf entgegnete der Esel: “Fünfzig Jahre so zu leben ist viel zu viel, gib mir  bitte nicht mehr als dreißig Jahre!” Und es war so.

 Dann erschuf Gott den Hund und sprach zu ihm: “Du bist ein Hund. Du wirst über die Güter der Menschheit wachen, deren ergebenster Freund du sein wirst. Du wirst das essen , was der Mensch übrig lässt und 25 Jahre leben.”

Der Hund antwortete: “Gott,25 Jahre so zu leben, ist zu viel. Bitte nicht mehr als zehn Jahre!” Und es war so.

Dann erschuf Gott den Affen und sprach: “Du bist ein Affe. Du sollst von Baum zu Baum schwingen und dich verhalten wie ein Idiot. Du wirst lustig sein und so sollst du für Zwanzig Jahre leben.” Der Affe sprach: “Gott, zwanzig Jahre als Clown der Welt zu leben, ist zu viel. Bitte gib mir nicht mehr als zehn Jahre.” Und es war so.

Schließlich erschuf Gott den Mann und sprach zu ihm: “Du bist der Mann, das einzige rationale Lebewesen, das die Erde bewohnen wird. Du wirst deine Intelligenz nutzen, um dir die anderen Geschöpfe untertan zu machen. Du wirst die Erde beherrschen und für zwanzig Jahre leben!”

Darauf sprach der Mann: “Gott, Mann zu sein für nur zwanzig Jahre ist nicht genug. Bitte gib mir die zwanzig Jahre, die der Esel ausschlug, die Fünfzehn des Hundes und die zehn des Affen.” Und so sorgte Gott dafür, dass der Mann zwanzig Jahre als Mann lebt, dann heiratet und dreißig Jahre als Esel von morgens bis abends arbeitet und schwere Lasten trägt. Dann wird er Kinder haben und fünfzehn Jahre wie ein Hund leben, das Haus bewachen und das essen, was die Familie übrig lässt. Dann, im hohen Alter, lebt er zehn Jahre als Affe, verhält sich wie ein Idiot und amüsiert seine Enkelkinder.

Und so ist es bis heute… :-)

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Interview mit Gott

Geschrieben von roberthecht - 16 Juni 08

Ich träumte, ich hätte ein Interview mit Gott:
“Du möchtest also ein Gespräch mit mir?” fragte Gott. “Wenn du Zeit hast!”, sagte ich. Gott lächelte: “Meine Zeit ist die Ewigkeit. Welche Frage würdest du mir gerne stellen?”
“Was erstaunt dich am meisten an den Menschen?”

Gott

Gott

Gott antwortete:
“Dass sie der Kindheit überdrüssig werden, und sich dann danach sehnen, wieder Kinder sein zu können. Dass sie, um Geld zuverdienen, ihre Gesundheit aufs Spiel setzen und dann ihr Geld dafür ausgeben, wieder gesund zu werden. Dass sie durch die ängstlichen Blicke in ihre Zukunft das Jetzt vergessen, so dass sie weder in der Gegenwart, noch in der Zukunft leben. Dass sie leben. Als würden sie niemals sterben, um dann zu sterben, als hätten sie nie gelebt.”
Gott nahm meine Hand und wir schwiegen gemeinsam eine Weile. Dann wollte ich wissen: “Was möchtest du, dass deine Kinder lernen?”
Gott antwortete mit einem Lächeln:
“Dass man niemanden veranlassen kann, jemanden zu lieben, sondern zulassen darf, geliebt zu werden. Dass es nicht förderlich ist, sich mit anderen zu vergleichen. Dass eine reiche Person nicht jemand ist, der das meiste hat. Sondern vielleicht das wenigste braucht. Dass es nur einige Sekunden braucht, einem Menschen tiefe Wunden zuzufügen, jedoch viele Jahre, diese wieder zu heilen. Dass Vergebung durch gelebtesVergeben geschieht. Dass zwei Menschen dasselbe betrachten können und es unterschiedlich sehen. Dass es manchmal nicht genug ist, Vergebung zu erhalten, sondern sich selbst zu vergeben. Und dass ich hier bin. Immer.”
Wer am Tag träumt, wird sich vieler Dinge bewusst, die dem entgeht, der nur nachts träumt.

EDGAR ALLEN POE
Der kleine Prinz – Interview mit Gott

Wenn du dieses Gedicht gelesen hast und es noch nicht kappiert hast um was es geht, dann fang gleich noch mal oben an zu lesen. Lese es so lange bist du es kappiert hast!

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